~ Komm, ich helfe dir ~

Kurzfassung

An einem schönen sonnigen Tag machen der kleine Igel und die kleine Igelin einen Spaziergang. Bald kommen sie in einen Wald, und es wird plötzlich dunkel und regnerisch. Sogar ein Gewitter zieht auf. In der Dunkelheit verlaufen sie sich und fürchten sich. Als sich der kleine Igel dann auch noch den Fuss verletzt und er nicht ohne Hilfe der kleinen Igelin auskommt, sind sie in einer Notlage. Sie müssen tapfer sein und Hilfe suchen. Zum Glück können ihnen die Glühwürmchen den Weg leuchten. Sie erfahren, wie wichtig es ist, selbst hilfsbereit zu sein aber auch die Hilfe anderer anzunehmen.

Deckblatt des Theaterstückes "Komm, ich helfe dir"

Leseprobe Rollentext:

Das Bühnenbild ist dreigeteilt. Auf den linken und rechten Teilen sind jeweils eine Wiese mit Blumen und Schmetterlingen dargestellt. Das Mittelteil zeigt einen Wald mit Tannenbäumen und einer dicken hohlen Eiche. Vor dem Mittelteil stehen hohe Farnkräuter. Zwei Erzähler kommen auf die Bühne.

Erzähler 1: Es war einmal ein kleiner Igel.

Erzähler 2: Der ging eines Tages auf der Wiese spazieren.

Erzähler 1: Da kam auch die kleine Igelin angelaufen.

Die Erzähler verlassen die Bühne.

Kleine Igelin: Guten Tag, kleiner Igel.

Kleiner Igel: Guten Tag, kleine Igelin.

Kleine Igelin: Die Sonne scheint so schön. Wollen wir zusammen einen Spaziergang machen, kleiner Igel?

Kleiner Igel: Das ist eine gute Idee. Wohin wollen wir gehen?

Kleine Igelin: Zum Fluss hinter dem Wald.

Zeigt darauf.

Kleiner Igel: Das ist ganz schön weit.

Kleine Igelin: Da werden wir bestimmt etwas Lustiges erleben.

Kleiner Igel: Oh ja! Bestimmt sogar!

Kleine Igelin: Komm, kleiner Igel.

Sie nimmt ihn an der Hand, und sie gehen einige Male auf der Bühne hin und her. Jetzt erscheinen zwei Schmetterlinge auf der Bühne.

Kleine Igelin: Da, schau, wie schön ihre Flügel in der Sonne leuchten.

Die Schmetterlinge tanzen und bleiben dann stehen.

Kleine Igelin: Ihr habt aber schön getanzt, Schmetterlinge.

Schmetterlinge: Danke, kleine Igelin.

Die Schmetterlinge verlassen die Bühne, und die Libellen treten auf, tanzen und bleiben dann stehen.

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Leseprobe Aufführungshilfen:

4.2 Herstellung und Bemalung


1.Schritt: - Herstellung der Bühnenbildfläche aus Tapete[1] oder alten Bettlaken[2]

- Maße für rechtes und linkes Bühnenbild: 1,5 m x 2 m

Erhält man dadurch, dass 3 Tapetenbahnen (à 2 m lang) mittels Klebeband nebeneinander geklebt werden. Die Außenkanten werden mit Klebeband verstärkt (bitte beachten Sie hier bereits den 7.Schritt).

- Maße für mittlere Bilder: 2 m x 2 m

Hier werden 4 Tapetenbahnen (à 2 m lang) nebeneinander geklebt.

2. Schritt: - Übertragung des von der Klasse ausgewählten Bühnenbildvorschlages

1.Möglichkeit:

Die Konturen der Vorschläge werden auf Tageslichtprojektorfolien gezeichnet bzw. kopiert und von dort auf die im 1.Schritt hergestellten Flächen projiziert[3]. Die Umrisse übernimmt man mittels Faserschreiber.[4]

2.Möglichkeit:

Die Bildvorschläge werden freihändig auf die großen Flächen übertragen.

3. Schritt: - Großflächige Abdeckung der Malfläche

Hier ist es angebracht den Wirkungsraum der Kinder mit zu berücksichtigen, weil mitunter Farbtöpfe umfallen.

4. Schritt: - Farbige Gestaltung des Bühnenbildes

Die Kinder sollten in der Bildmitte mit dem Malen beginnen, weil so mehrere Kinder an einem Bild, ohne sich zu behindern, arbeiten können.

5.Schritt: - Bühnenbilder trocknen lassen

6.Schritt: - Anbringung zusätzlicher Elemente[5]

+ gebastelte Blumen

+ Schmetterlinge durch Krepppapier dargestellt

7.Schritt: - Anbringung einer Dachlatte am oberen Bildende

Die Dachlatte ist erforderlich, damit das Bühnenbild in einen Kartenständer eingespannt werden kann. Mit Polsterklammern und Klebeband wird die Holzlatte so stabil wie möglich, auf der Rückseite des Bildes, befestigt. Die Stabilisierungsmaßnahmen mit Hilfe des Klebebandes können bereits im 1.Schritt vorbereitet werden. Bilder, die an der Zimmerwand befestigt werden benötigen keine Dachlatte.

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[1] In Tapetengeschäften bekommt man mitunter kostenlos Restrollen zur Verfügung gestellt.

[2] Vorteil: Stoffbühnenbilder sind haltbarer. Nachteil: Saugen sehr viel Farbe auf, d.h. sehr kostenintensiv.

[3] Es bietet sich an, die Bühnenbildflächen an die Wand zu kleben, weil auf diesem Wege der Tageslichtprojektor optimal ausgenutzt werden kann.

[4] Konturen nicht zu kräftig aufzeichnen, da sie nur schwer mit Abtönfarbe zu überdecken sind. Es sollte deshalb vor der Übernahme der Bildvorschläge bedacht werden, welche Konturen sichtbar bleiben sollen und welche nicht.

[5] Das Bühnenbild wird dadurch lebendiger und optisch interessanter.

Fotos:

 

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